Young Physiologists / Junge Physiologen

Summary 6th Symposium of the Young Physiologists

On September 28th and 29th, the 6th Symposium of the Young Physiologists took place in Jena at the University Hospital. This year, we had the record number of 71 registered participants who delivered 25 talks and showed 24 posters from all fields of physiology. From both talks and posters, the three bests were chosen by all participants. The three prize winners for the best talks are Jannis Meents (Aachen), Marcus Schewe (Kiel) and Maddalena Comini (Jülich) and were awarded travel grants to the Europhysiology meeting in London 2018.

The three poster winners are: Janine Obendorf (Leipzig), Sarah Thull (Aachen) and Anna Katharina Kolonko (Münster). They were given prizes sponsored by Carl Zeiss Jena GmbH and BioDeutschland e.V. Further sponsors were the Graduate Academy of the FSU Jena, the Ernst-Abbe-Foundation, JenaKultur, and the DPG with travel grants for active participants.

As a guest speaker, we invited Prof Stephan A. Pless (Copenhagen) to give both a scientific talk and a career workshop, showing the different positions in his scientific career and what early careers can learn from his path of life.

Furthermore, we used the symposium to strengthen the collaboration with the “Forum Junge Wissenschaft”, a sub-society of the “Deutsche Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie”, and agreed on planning a joint symposium in Nuremberg in March 2019.

 

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Unsere Forderungen für die Bundestagswahl

Durch die Betonung von Interdisziplinarität, den Ausbau des Unterrichts in Kleingruppen und den rasanten Wissenszuwachs haben sich die Anforderungen an die in der Medizinerausbildung tätigen Lehrenden stetig gesteigert. Im eklatanten Gegensatz dazu wurden in den letzten Jahren die Bedingungen für junge Wissenschaftler in der Hochschulmedizin immer schwieriger. Der klassische Mittelbau fällt nahezu ganz weg und das Hochschulrahmengesetz erfordert die volle Konzentration auf die umfassende Forschungstätigkeit, ohne sich parallel um eine strukturierte Entwicklung von Lehrkompetenzen widmen zu können. Des Weiteren werden fehlende Standortwechsel und Zeiten im Ausland als äußerst negativ für die Hochschulkarriere angesehen, womit jeglicher Anreiz torpediert wird, sich in der Lehre zu engagieren und neue Strukturen aufzubauen.

Wir halten es aus diesen Gründen für zwingend notwendig, im Bereich der Hochschulmedizin Anreize für die Schaffung von festen Stellen im klassischen „Mittelbau“  und den Ausbau von Tenure-Track-Stellen zu setzen. Hier besteht in Deutschland klarer Nachholbedarf im internationalen Vergleich, da fehlende eindeutige Karriereschritte zwischen der Promotion und der Fakultätsposition die Motivation für und Chancen auf eine erfolgreiche Hochschulkarriere stark mindern.

Darüber hinaus befürworten wir eine Ausweitung personenorientierter Maßnahmen zur Nachwuchsförderung um es jungen Wissenschaftlern künftig leichter zu machen, eigene Schwerpunktsetzungen in ihrer Forschungstätigkeit vorzunehmen und so ein eigenständiges Profil zu entwickeln.

 

Die Jungen Physiologen                                                                           April 2017