Adolf Fick Preis 2019

Ausschreibung 

Der Adolf-Fick-Preis, der als der angesehenste Physiologie-Preis im deutschen Sprachraum gilt, wurde 1929 zum 100. Geburtstag von Adolf Fick von dessen Söhnen gestiftet. Der Preis wird alle fünf Jahre von der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft Würzburg vergeben. Die bisherigen Preisträger waren H. Rein (1929), H. Spemann (1934), K. Lohmann (1939), H. Schäfer (1944), C. Martius (1949), H. Hensel (1954), R. Stämpfli (1959), M. Klingenberg (1964), G. Thews (1969), J.C. Rüegg (1974), U. Gröschel-Stewart (1979), E. Neher und B. Sakmann (1984), R. Greger (1988), H. Murer (1994), A. Konnerth (1999), T. Jentsch (2004), P. Jonas (2009) und R. Brandes (2014).

 

Der (die) potentielle Preisträger(in) soll satzungsgemäß

 

-   innerhalb der letzten fünf Jahre hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Physiologie oder einem ihrer Grenzgebiete veröffentlicht haben.

 

-   in erster Linie ein(e) jüngere(r) Physiologe/in (bis etwa zum 45. Lebensjahr) sein und

 

-   Deutsch als Muttersprache (ohne Ansehen der Staatsangehörigkeit) haben.

 

Der Preis in Höhe von € 10.000.- ist mit der Verleihung der Adolf-Fick-Medaille verbunden. Er wird auf Vorschlag eines Ausschusses zuerkannt, der satzungsgemäß aus einem Vorstand des Physiologischen Instituts der Universität Würzburg, zwei Vorstandsmitgliedern der Deutschen Physiologischen Gesellschaft e.V., dem Vorsitzenden der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft zu Würzburg e.V. und einen Nachkommen von Adolf Fick besteht. Der Preis wird auf dem 93. Jahreskongress der Deutschen Physiologischen Gesellschaft verliehen, wo der/die Preisträger/in auch einen Plenarvortrag halten wird.

 

Wir möchten als Vorsitzende dieses Ausschusses die Mitglieder der Physiologischen Gesellschaften im deutschsprachigen Raum bitten, bis

 

30. November 2018

 

geeignete Kandidaten/-innen zu nominieren (Eigenbewerbungen sind nicht möglich). Die Vorschläge sollten eine kurze Charakterisierung des wissenschaftlichen Wirkens (Schwerpunkt auf den letzten fünf Jahren), eine Begründung der Nominierung und die Angabe des Alters und der Adresse des/der vorgeschlagenen Kandidaten/-in enthalten.

 

Wir hoffen, auf dieser breit angelegten Nominierungsbasis eine/n würdige/n Preisträger/in zu finden.

 

Bitte richten Sie Ihre Vorschläge an die Vorstände des Physiologischen Instituts der Universität Würzburg:

 

Prof. Dr. M. Heckmann

Prof. Dr. M. Kuhn

Röntgenring 9

D-97070 Würzburg